<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>euphilismus.org &#187; Dr. Möbius</title>
	<atom:link href="http://www.daskannmansichjawohlmerken.de/euphilismus/blog/category/dr-moebius/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.daskannmansichjawohlmerken.de/euphilismus/blog</link>
	<description>you know?</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 12:06:38 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Die Abenteuer des Dr. Möbius</title>
		<link>http://www.daskannmansichjawohlmerken.de/euphilismus/blog/2009/08/18/die-abenteuer-des-dr-mobius/</link>
		<comments>http://www.daskannmansichjawohlmerken.de/euphilismus/blog/2009/08/18/die-abenteuer-des-dr-mobius/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 17:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Möbius]]></category>
		<category><![CDATA[dr. möbius]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.daskannmansichjawohlmerken.de/euphilismus/blog/?p=25</guid>
		<description><![CDATA[Zeit auf zu stehen war trotzdem – zugleich zerrte der Wunsch an ihm nackt zu sein und sich in
einem Pool mit seinesgleichen zu wälzen. Der Kaffee war bereits zubereitet und stand dampfend da.
Eine Zigarette war ebenso schon gedreht und angezündet worden und befand sich in seinem
Mundwinkel. So konnte ein sogenannter „Tag“ gerne beginnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_32" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-32" title="Pinguine" src="http://www.daskannmansichjawohlmerken.de/euphilismus/blog/wp-content/uploads/pinguineklein-150x150.jpg" alt="Pinguine" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Pinguine</p></div>
<p>Dr. Möbius war total verrückt. In seinem Wahn kreierte er sich Rechtfertigungssalat auf mindestens 3 Ebenen pro Persona. Im war halt danach. Seine neuste Erfindung: Ein Tagebuch mit automatischem Dissonanz-Detektor-Helm. Dieser sagte ihm immer, wenn er sich selbst belog, oder danach trachtete seinen Schmerz in symbiotischen Rollenspielen auszupressen.</p>
<p>Gerade eben ging Dr. Möbius ins Gehirn, was gleichzeitig sein Labor war. Er hantierte dort gerne mit selbstgebrannten Reagenzgläsern aus Cadmium, was ihn auch gleichzeitig beruhigte. Oft musste er sich so von nächtlichen Strapazen erholen, was ihm zuwider war. Seine Frau brachte dann Kaffee aus 100%igen Arabica-Bohnen, selbst gemahlen und direkt danach mit einer selbst gebrühten Suppe aus 100%igem Wasser übergossen, kurz angeguckt und dann stehengelassen, bis er eine annehmbare Temperatur für den Doktor hatte. Sie betrug 63 Grad Celsius. Dr. Möbius wachte verschwitzt auf und pikierte sich sogleich über den Helm, den er noch anhatte. Er musste vor Kurzem eingenickt sein – auf seinem Schreibtisch lagen verstreute Puzzleteile. Er hatte es wieder nicht geschafft.</p>
<p>Zeit auf zu stehen war trotzdem – zugleich zerrte der Wunsch an ihm nackt zu sein und sich in einem Pool mit seinesgleichen zu wälzen. Der Kaffee war bereits zubereitet und stand dampfend da. Eine Zigarette war ebenso schon gedreht und angezündet worden und befand sich in seinem Mundwinkel. So konnte ein sogenannter „Tag“ gerne beginnen. Er tastete nach seiner Frau, die sich oft noch spät Abends zu ihm auf den Schreibtisch legte. Sie war nicht da, wahrscheinlich entführt worden, murmelte der Doktor, der gleichzeitig auch Professor für moderne angewandte Kunst war und seit Jahren den Lehrstuhl besetzt hielt. Dafür wurde er regelmäßig in renommierten Fachzeitschriften gelobt und konnte so seinem liebsten Hobbie frönen: Dem Nachäffen von Unken- Rufen. Im Zentralarchiv für ostasiatische Kleinkunst las man gerne und laut seinen Namen: Dr. Möbius, guten Tag.</p>
<p>Der Doktor war verwirrt, und das mit Recht. Niemand konnte ihm sagen wer er war, geschweige denn ihm zuhören wenn er wieder anfing über seine Reisen zu sprechen und sich dafür zu rechtfertigen. Niemand wollte es hören, Niemand. Der Kaffee war scheiße. Mit einem Prusten spuckte ihn Professor Doktor Möbius an die Wand und sah zu wie er hinab rann, kleinste Tröpfen die teils vom Mörtel aufgesogen, teils perlend ein braunes Adernetz zogen, nur um danach hämisch nach dem Putzdienst zu rufen. Niemand kam. Es musste Sonntag sein, Sonntag Abend. Und so war es auch: Das Mittagessen kalt, der Kühlschrank verlassen, nur eine Taube saß gurrend auf dem Wohnzimmertisch und scharrte in einem Teller Risotto. Die Katze war tot, ebenso wie der Hund und das Trüffelschwein dass sich der Doktor aus Trotz zugelegt hatte. Das Telefon klingelte plötzlich. Hallo? „Herr Doktor, kommen Sie schnell! Es hat sich eine Begebenheit zugetragen!“</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.daskannmansichjawohlmerken.de%2Feuphilismus%2Fblog%2F2009%2F08%2F18%2Fdie-abenteuer-des-dr-mobius%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.daskannmansichjawohlmerken.de/euphilismus/blog/2009/08/18/die-abenteuer-des-dr-mobius/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

