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		<title>Der Doktor schlägt zurück</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 19:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sein Antrieb war schon immer perpetuummobilesk
gewesen, es gab keinen Übersinn der ihn skizzierte.
Natürlich nicht.
Seine Brille war ein absoluter No-Go.
Ein total verkrümmter Alu-Rahmen fasste
die milchgläsernen Okulare aus billigem Hartplastik.
Er hatte sie aus eingeschmolzenen
Limonade-Flaschen zusammengelötet.
Die Bügel waren mehrfach grundlos mit Klebeband
umwickelt, wahrscheinlich um Stabilität zu suggerieren.
Es war halb zwölf.
Draußen war es relativ still,
doch in seinem Gehirn war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sein Antrieb war schon immer perpetuummobilesk<br />
gewesen, es gab keinen Übersinn der ihn skizzierte.<br />
Natürlich nicht.<br />
Seine Brille war ein absoluter No-Go.<br />
Ein total verkrümmter Alu-Rahmen fasste<br />
die milchgläsernen Okulare aus billigem Hartplastik.<br />
Er hatte sie aus eingeschmolzenen<br />
Limonade-Flaschen zusammengelötet.<br />
Die Bügel waren mehrfach grundlos mit Klebeband<br />
umwickelt, wahrscheinlich um Stabilität zu suggerieren.<br />
Es war halb zwölf.<br />
Draußen war es relativ still,<br />
doch in seinem Gehirn war Disco.<br />
Er hatte es selbst programmiert.<br />
Im Prinzip funktionierte es wie ein Super-Prozessor.<br />
Die Kernkompetenzen konzentrierten sich im Stirnlappen,<br />
der wiederum als Taktgeber für den ganzen Salat fungierte.<br />
Durch vereinzelte äußere Sinnesreize,<br />
die seine ansehnliche Filterschrankensammlung unbeschadet<br />
passieren konnten, war das Gehirn trotzdem im Grunde<br />
mit allem synchronisiert.<br />
Sehr speziell war das schon, doch was tat man nicht alles für ein<br />
bisschen Geld.<br />
Der Doktor hatte schon 3 Mal in dieser Saison<br />
den ersten Preis in Gehirn gewonnen.<br />
Eine Welle des Fremdschams durchrollte bei jeder Siegerehrung<br />
das Publikum, wenn der Doktor sich wieder als einziger freute<br />
und auf dem Podest stundenlange Reden hielt die keiner hören wollte.<br />
Er trottete in die Küche und schmierte ungeschickt ein Butterbrot<br />
mit Margarine, Rahmstufe 3. Er kratzte und schabte so penetrant<br />
mit dem Messer in der Margarinedose, dass dicke Plastikflocken<br />
sich mit der gehärteten Fettemulsion zu einer ungenießbaren<br />
Paste vermischten. Für den Doktor war es die Pflicht eines<br />
jeden Kleinbürgers, sein Gehirn regelmäßig zu rebooten,<br />
am besten mehrmals in der Sekunde, dachte der Professor verrückt.<br />
Er biss in das versaute Brot und stöhnte noch<br />
bevor er überhaupt etwas schmecken konnte<br />
&#8220;MMmHH! mmMMMH! Wie lecker! MMHHHHH! MMHHHH! LECK-KER!&#8221;</p>
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		<title>Helge und die Gemeinschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 19:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hasse die Gemeinschaft. Ich werde nichts für die Gemeinschaft tun. Die Gemeinschaft ist nicht mehr als eine Waffe der verkappten Egoisten. Helge, hilf uns doch bitte das und das zu tun, für das Gemeinwohl, für die Gruppe bliblablo. Doch Tonfall und Blick verraten eine gerechte Strenge, mit der ich notfalls gezüchtigt werden könnte, sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hasse die Gemeinschaft. Ich werde nichts für die Gemeinschaft tun. Die Gemeinschaft ist nicht mehr als eine Waffe der verkappten Egoisten. Helge, hilf uns doch bitte das und das zu tun, für das Gemeinwohl, für die Gruppe bliblablo. Doch Tonfall und Blick verraten eine gerechte Strenge, mit der ich notfalls gezüchtigt werden könnte, sollte ich dem heiligen Gemeinwohl nicht ergeben dienen wollen.<br />
Man wird mich wohl nicht schlagen, aber man wird versuchen mir ein schlechtes Gefühl zu vermitteln, eine gerechtes Gefühl der Isoliertheit, ich wollte ja nicht partizipieren. Vielleicht versucht man Andere auf seine (die Gruppenseite) zu ziehen, das sollte nicht schwerfallen. Jeder hat Angst davor, der &#8220;Buhmann&#8221; zu sein, der böse Egoist, der Eigene, den offen zu prangern man sich heutzutage scheut, aber der keinerlei &#8220;Gruppenvorzüge&#8221; verdient, jene &#8220;Gruppenvorzüge&#8221;, die sich die Mitglieder der jeweiligen Gemeinschaft durch das Gemeinschaft-Sein verschafft zu haben glauben.<br />
So könnte mir ein hartgesottener Verfechter der Gruppenideologie seine Hilfe bei einem Problem verweigern, das nur mich betrifft, weil er Hilfsbereitschaft als Gut der Gruppe glaubt, deren Teil ich nicht sein will. Er könnte mir aber auch einfach als er selbst helfen, ohne für seine Handlung einer Gruppenlegitimation zu bedürfen. Doch er ist ganz und gar Gemeinschaft so scheint es, denn jede seine Handlungen, vielleicht sogar Gedanken, scheinen gruppenkonform zu sein.<br />
Das sogenannte Gemeinwohl (als Motivation) dient dazu, anderen seinen persönlichen Willen aufzuzwingen. So will scheinbar die Gruppe kochen, doch es sind nur Menschen, die Hunger haben. Ich soll teilhaben, damit das Gruppenessen die Mägen füllen und der Gruppengeist die Herzen wärmen kann. Tue ich es nicht, weil ich grade keine Lust habe,   können die Mägen zwar voll werden, doch der Gruppengeist ist verstimmt. Ein Fremdling hat sich eingeschlichen, so scheints, und will nur schmarotzen! Er will der Gruppe nur nehmen, doch nichts zurück geben! Das stimmt.<br />
Die Gemeinschaft bedeutet mir nicht mehr als ein anderes Gespenst, mit dem man mir Angst machen will und von dem man mir erzählt, seine Gunst könne meine Zukunft vergolden. Ich hasse, wie gesagt, die Gemeinschaft.<br />
Dich, der Du nicht versuchst mir deinen Willen aufzuzwingen, mag ich. Ich helfe dir gern. Ich sehe dich als den, der du bist, nicht als Vertreter. Wenn wir uns begegnen, möchte ich dir begegnen, nicht deinem Chef, nicht deinem Staat und nicht deiner Mutter. Wenn du glaubst, deine Ideologie sei ein Teil von dir, ist das ok. Aber versuche nicht, sie in mich hinein zu pressen. Du musst nichts vorschützen um meine Gunst zu erwerben! Ich verurteile nicht deinen Egoismus, ich verurteile nicht deine Eigenwillen, ich verurteile nicht deine sogenannte Unvernunft. Ich verurteile dich überhaupt nicht. Ich will nur nicht, dass du mir auf den Sack gehst. Wenn du meine Unterstützung willst, frag mich einfach. Wenn ich keine Lust habe, wird das seine Gründe haben. Versuchst du, mich mit dem Gruppengeist zu fangen, kannst du mich ebensogut mit einem kleinen Elektoschocker piesacken. Was glaubst du passiert dann?<br />
Wenn Du glaubst, du müsstest mich zu meinem eigenen Wohl &#8220;korrigieren&#8221;, appelliere nicht an meine &#8220;Selbstlosigkeit&#8221; sondern an meine Intelligenz. Wenn Du mir erklären kannst, warum ich dumm bin, könnten wir gute Freunde sein. Wenn du fordest, ohne zu geben, bist du der Schmarotzer. Ich brauche deine Gemeinschaft nicht zum Schutz oder Wohlgefühl und du brauchst sie nur, wenn du schwach bist. Doch vor mir brauchst du sie selbst dann nicht, denn ich will dir nicht meinen Willen aufzwingen. Ich habe kein Interesse daran, dir weh zu tun, dich zu &#8220;kontrollieren&#8221;, zu erziehen oder deinen Willen zu brechen. Wir können als die eigensten, die wir sind, viel Spaß haben, davon bin ich überzeugt.</p>
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		<title>Der Naseweis</title>
		<link>http://www.daskannmansichjawohlmerken.de/euphilismus/blog/2010/12/27/der-kakadu/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 19:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[kakadu]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich ficke Frauen und nicht Hormone
Ich bin traurig weil mir Etwas fehlt, doch es sind keine Tabletten
Ich lache über Witze und nicht über Zähne
Ich will die Welt nicht vergiften sondern Zigaretten
Ich putze die Nase nicht wegen 3 Lagen
Und trinke die Cola nicht wegen dem Pfand
Ich zähle die Schafe nicht wegen der Tage
Und die Tage nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich ficke Frauen und nicht Hormone<br />
Ich bin traurig weil mir Etwas fehlt, doch es sind keine Tabletten<br />
Ich lache über Witze und nicht über Zähne<br />
Ich will die Welt nicht vergiften sondern Zigaretten</p>
<p>Ich putze die Nase nicht wegen 3 Lagen<br />
Und trinke die Cola nicht wegen dem Pfand<br />
Ich zähle die Schafe nicht wegen der Tage<br />
Und die Tage nicht wegen dem Ding an der Wand</p>
<p>Der Hund der kommt zum Knochen<br />
Der Schuster macht den Schuh<br />
Kartoffeln kann man kochen<br />
Und Jürgen heißt nicht Jochen<br />
Der Hund der kommt zum Knochen<br />
Der Schuster macht den Schuh<br />
Auch Hunde kann man kochen<br />
Und Augenlider zu</p>
<p>Ich springe nicht wegen der hohlen Sohlen<br />
Und koche nicht nur weil auf der Packung was klebt<br />
Ich walke nicht nordic wegen der Stöcke<br />
Vielleicht wärs auch am besten wenn man nordic steht</p>
<p>Ich stehe nicht auf wegen Kaffeearomen<br />
Und setze mich nicht wegen echt ergonomen<br />
Ich spalte die Haare nicht wegen Atomen<br />
Und machs manchmal doppelt wenns einfacher geht</p>
<p>Der Hund der kommt zum Knochen<br />
Der Schuster macht den Schuh<br />
Kartoffeln kann man kochen<br />
Und DIN-genormtes lochen<br />
Der Hund der kommt zum Knochen<br />
Der Kuhstall macht den Muh<br />
Verneintes kann man dochen<br />
Und Augenlider zu</p>
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		</item>
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		<title>Depressionen heilen</title>
		<link>http://www.daskannmansichjawohlmerken.de/euphilismus/blog/2010/11/26/depressionen-heilen/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 14:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[depressiv]]></category>
		<category><![CDATA[heilen]]></category>
		<category><![CDATA[ohne medikamente]]></category>

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		<description><![CDATA[Depression heißt soetwas wie anhaltende Niedergedrücktheit.
Man wird niedergedrückt und das ist nicht gut.  Doch was drückt?
Entweder man selbst, oder andere. Die Vergangenheit aber nicht, denn die kann nicht drücken.
Man glaubt auch, es gäbe nicht viel für das es sich zu leben lohnt, aber
in Wirklichkeit hat man zuviel, von dem man glaubt es hätte sich schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Depression heißt soetwas wie anhaltende Niedergedrücktheit.<br />
Man wird niedergedrückt und das ist nicht gut.  Doch was drückt?<br />
Entweder man selbst, oder andere. Die Vergangenheit aber nicht, denn die kann nicht drücken.<br />
Man glaubt auch, es gäbe nicht viel für das es sich zu leben lohnt, aber<br />
in Wirklichkeit hat man zuviel, von dem man glaubt es hätte sich schon gelohnt.<br />
Hat es aber nicht! Dein Leben lohnt sich nur für etwas, das im Moment da ist.<br />
Das hier hilft dir bestimmt:</p>
<p>Probiere alle Nahrungsergänzungsmittel, treffenden Homöopathika und alternativmedizinischen Wundermittel aus die du in die Finger bekommst und mache dich darüber in einem Blog lustig. Meditiere spontan, mach Drogenexperimente (keine Drogen nehmen!), lies die Bücher von Gurus und Psychopathen, probiere Bungee- und/oder Fallschirmspringen aus, prügele dich grundlos mit Gleichaltrigen, tu alles was du dich nur auf Drogen traust einmal nüchtern und betrink dich danach. Setze alle Medikamente ab (tu das auf keinen Fall!), Medikamente sind nur für Trips da! (Medikamente muss der Arzt verschreiben!), koche selbst Marmelade oder sogar Konfitüre, faste eine Woche lang, trinke Bier zum Frühstück, halte eine öffentliche Rede von Herzen, bring Menschen zum Lachen, trinke 3 Liter Wasser, fang an zu rauchen, hör wieder auf, fang wieder an, hör wieder auf und fang wieder an, zelte auf einem Festival, lerne Hiphop-Texte auswendig und gehe damit betrunkenen Leuten auf die Nerven, mache einen Gesellschaftsspieleabend, lerne Ausprüche berühmter Philosophen auswendig und gehe damit betrunkenen Leuten auf die Nerven, unterhalte dich mit einem Obdachlosen, produziere elektronische Musik und stelle sie auf YouTube, lache übertrieben laut aber freundlich über Witze, die du kein bisschen lustig findest, kauf dir einen Hut und hör auf zu jammern.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Problem ist das Problem</title>
		<link>http://www.daskannmansichjawohlmerken.de/euphilismus/blog/2010/06/14/das-problem-ist-das-problem/</link>
		<comments>http://www.daskannmansichjawohlmerken.de/euphilismus/blog/2010/06/14/das-problem-ist-das-problem/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 19:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Problem]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>

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		<description><![CDATA[ Menschen haben viele Probleme und fühlen sich deswegen schlecht.
Das größte Problem hat ein Mensch, wenn er darüber nachdenkt ob er etwas falsch gemacht hat. Man kann nämlich garnicht rausfinden ob man etwas falsch gemacht hat.
Lassen Sie mich erklären.
Falsch und richtig gibt es nur bei Aufgaben und Klassenarbeiten.
Wenn man keine Aufgabe hat, kann man auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-67" title="215" src="http://www.daskannmansichjawohlmerken.de/euphilismus/blog/wp-content/uploads/215-150x150.gif" alt="215" width="150" height="150" /> Menschen haben viele Probleme und fühlen sich deswegen schlecht.<br />
Das größte Problem hat ein Mensch, wenn er darüber nachdenkt ob er etwas falsch gemacht hat. Man kann nämlich garnicht rausfinden ob man etwas falsch gemacht hat.<br />
Lassen Sie mich erklären.<br />
Falsch und richtig gibt es nur bei Aufgaben und Klassenarbeiten.<br />
Wenn man keine Aufgabe hat, kann man auch nichts falsch machen und Aufgaben hat man nur, wenn man etwas bestimmtes will, zum Beispiel ein Bier.</p>
<p>Wenn man ein Bier will, aber eine Cola bestellt, hat man etwas falsch gemacht. Aber nur weil man ein Bier will! Würde man kein Bier wollen, sondern eine Cola, wäre es richtig eine Cola zu bestellen. Das ist sehr wichtig! Man kann sogar im Nachhinein etwas Falsches wieder richtig machen, zum Beispiel in dem man sich  selbst sagt &#8220;Ich habe gemerkt, dass ich eigentlich doch lieber eine Cola will und habe intuitiv das Richtige getan!&#8221; oder &#8220;Eine Cola ist auch ein Bier!&#8221;.<br />
Das ist eigentlich also garnicht schlimm etwas falsch zu machen! Jetzt sind wir aber schon beim nächsten Problem: Wie findet man raus was man will? Auch hier ist die Antwort sehr einfach, nämlich nicht.<br />
Man kann auch nicht rausfinden was man will, denn wenn man nachdenkt was man eigentlich will, will man eigentlich garnichts &#8211; man glaubt nur etwas wollen zu müssen, weil man sich von außen unter Druck gesetzt fühlt.<br />
Das passiert zum Beispiel wenn jemand sagt: &#8220;Falsch!&#8221; &#8211; obwohl man garnicht in der Schule ist. Viele Menschen tun sowas aber, weil sie selbst etwas wollen und aber glauben andere würden das auch wollen, zum Beispiel man selber. Solche Menschen nennt man beinahe zu Recht &#8220;Nervensäge&#8221;, denn sie versuchen von außen in die Nerven anderer Leute reinzufassen und die Leute bei denen das funktioniert fühlen sich dann aufgesägt und versuchen sich wieder zuzunähen, zum Beispiel mit Bier.<br />
Zusammenfassend kann man also sagen, dass Menschen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Traktat: Erwartungen</title>
		<link>http://www.daskannmansichjawohlmerken.de/euphilismus/blog/2010/05/04/traktat-erwartungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 20:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartungsdruck]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Erwartung ist eine Idealvorstellung, wie &#8220;etwas zu sein hat&#8221;. Das ist ganz witzig, weil Dinge ja &#8211; wenn sie sind &#8211; genau so sind wie sie sind. Es bringt deswegen nichts, etwas zu erwarten.
Eine Erwartung ist festgedübelte Hoffnung oder sogar Sehnsucht, die wir aufrechterhalten, um uns selbst versichern zu können das wir coole Typen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Erwartung ist eine Idealvorstellung, wie &#8220;etwas zu sein hat&#8221;. Das ist ganz witzig, weil Dinge ja &#8211; wenn sie sind &#8211; genau so sind wie sie sind. Es bringt deswegen nichts, etwas zu erwarten.<br />
Eine Erwartung ist festgedübelte Hoffnung oder sogar Sehnsucht, die wir aufrechterhalten, um uns selbst versichern zu können das wir coole Typen sind.<br />
Das klappt aber sowieso nicht, weil wir in Wirklichkeit alle nervöse Versagertypen oder sogar kleine bösartige Käfer sind.<br />
Wenn wir nun etwas erfahren, zum Beispiel eine self experience, und dann eine Erwartungs-Kontroll-Haltung annehmen, schämen wir uns zuerst und versuchen uns direkt danach blitzschnell selbst in den Arsch zu ficken, was augenblicklich zu einer Spaltung der Persönlichkeit führt. Jetzt haben wir schon gleich 4 Probleme auf einmal: Wir schämen uns dafür dass wir uns geschämt haben und wir schämen uns dafür dass wir uns geschämt haben &#8211; zu allem Überfluss haben wir jetzt auf einmal eine Persönlichkeit, vorher aber garnicht. Das führt dazu, dass Menschen diese Erfahrung wieder erleben wollen, weil sie gerne eine Persönlichkeit hätten &#8211; Schade!<br />
Durch die ganze Erwartungsmatsche die mit der Zeit in uns heranwächst wie ein gallertiger Klumpen verseuchten Drecks sind wir schon bald randvoll mit Scheiße,<br />
die wir in regelmäßigen Abständen in konzentrierten Strahlen ausspeien müssen um nicht zu platzen. Das führt unter anderem zu Erwartungshaltungen anderen Menschen gegenüber und zu klebrigen Rollenspielen, im besten Fall mit einem Penis in jeder Hand.<br />
Aber der Mensch ist nicht zu stoppen. Was ursprünglich geholfen hat war, sich mehrmals täglich mit größeren Mengen Alkohol zu reinigen &#8211; aber selbst dafür schämen sich die Menschen jetzt und versuchen Rüstungen zu bauen, die mehrere Atmossphären Druck aushalten. Wo soll das hinführen? Irgendwann platzt jede Hülle unerwartet und die Scheiße ergießt sich auf die Hochzeitsgäste oder sogar in den überfüllten Fahrstuhl &#8211; Peinlich!<br />
Ich denke die einzige Hoffnung (think backwards my friend!) für die Zukunft liegt in einem speziell energetisierten Kristall, den ich entwickelt habe und der alle Probleme innerhalb von 2 Wochen lösen wird. Man muss ihn nur kaufen und bei sich tragen, schreiben sie mir bei Interesse! Er kostet 49,99 € und ist das Geld wert! Erfahrungsberichte: &#8220;Sehr gut, danke! Alles ist gut!&#8221; &#8211; Peter &#8220;Geil! Erst war ich skeptisch, aber nach etwa 3 Tagen setzte die Wirkung ein und ich dachte &#8220;Vielen Dank! Es funktioniert! Ich empfehle es fett für eine neue Welt!&#8221; &#8211; Kathrin&#8221; &#8211; Ingrid</p>
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		<item>
		<title>Ich</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 12:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine Mutter hat immer gesagt, ich sei intelligent. Sei intelligent! X sei intelligent, Helge sei X. Helge = Ich. Heute bin Ich mensa-Mitglied, Schriftsteller, Künstler und Musiker von Beruf, lebe ein Leben nach meinen Wünschen. Ich habe einen IQ von 169. Man kann also sagen, meine Mutter hatte recht.
Man kann meiner Mutter aber auch Wunschdenken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Mutter hat immer gesagt, ich sei intelligent. Sei intelligent! X sei intelligent, Helge sei X. Helge = Ich. Heute bin Ich mensa-Mitglied, Schriftsteller, Künstler und Musiker von Beruf, lebe ein Leben nach meinen Wünschen. Ich habe einen IQ von 169. Man kann also sagen, meine Mutter hatte recht.<br />
Man kann meiner Mutter aber auch Wunschdenken unterstellen und sagen, sie hätte es mir eingeredet. Ich hätte mich dementsprechend verhalten: Um mich von meiner Mutter geliebt zu fühlen, musste ich den Erwartungen die sie an mich stellte gerecht werden.  Was ist richtig? A oder B?</p>
<p>Die Antwort: Beides ist falsch. Es gibt kein A oder B. Nicht in diesem Fall, aber auch in keinem anderem Fall. Ich bin kein mensa-Mitglied, kein Künstler, kein Schriftsteller und kein Musiker, ich habe noch nicht mal einen IQ.<br />
Die Wahrheit: Ich exitistiere nicht. Mein Name ist ausgedacht, meine Form veränderlich. Egal ob ich noch 50 oder 300 Jahre lebe, irgendwann gibt es meine Form überhaupt nicht mehr. Ich bin nur eine kurze Erscheinung in einem pulsierenden All. Ich bin nicht realer als eine Zeichentrickfigur. Aber ich merke schon, dass langweilt Dich zu Tode&#8230;</p>
<p>Ich habe den Masterplan gefunden. Nicht nur einmal, sondern sehr oft. Es war immer derselbe Masterplan, natürlich. Aber ich habe ihn aus einem Grund wieder aus dem Auge verloren. Der Grund war: Es gibt keinen Masterplan. Verstehst Du? Nein, natürlich nicht. Du kannst es nicht verstehen, denn Du musst wissen was ich wisse. Weiße, Bleiche, Blende, Weiche, Binde, Welche? Blinde, Blöde, um nicht zu sagen dumm. Das ist, was Du bist, wenn du glaubst Du seist intelligent. Du glaubst mir nicht?<br />
Denk an die Streber in der Schule, die keiner mochte! Sie waren zu schlau um das zu bekommen was sie wirklich wollten.<br />
Denk an die Wissenschaftler in Ihren Laboren. Auch Sie suchen den Masterplan, bei Ihnen heißt er “Weltformel”. Was tun sie wenn sie sie gefunden haben? Sozialhilfe beantragen? Partys feiern?<br />
Jeder x Mensch strebt nach -x. Die Gleichung muss aufgehen.<br />
Was bin ich? Hässlich und dumm. Ich bitte um Verzeihung.<br />
Ich habe das nur so gesagt, das ist die Anwendung meines gesammelten Wissens. In Wirklichkeit will ich natürlich schön und schlau sein. Das bedeutet: Ich glaube nicht, dass ich es schon bin.<br />
Es gibt ein Problem: Ich will etwas sein, während ich es nicht sein will. Und überhaupt: Ich fühle mich nicht wohl. Etwas stimmt mit mir nicht, etwas grundlegendes. Sie kennen das? Ständig Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Unwohlsein? Es liegt an den Genen.<br />
Mama und Papa sind nicht glücklich, wie soll ich es sein? Sie haben sich scheiden lassen.<br />
Deswegen befinde ich mich in einem Zwiespalt.<br />
Ich befinde mich in einem Zwiespalt.<br />
Ich bin zwiegespalten.<br />
Ich existiere.<br />
Ich existiert.<br />
Ich ist zwiegespalten.<br />
Ich befindet sich in einem Zwiespalt.<br />
Ich hat Hunger.<br />
Ich geht mir etwas zu essen kaufen.<br />
Ich geht sich etwas zu essen kaufen!<br />
Ich geht ich etwas zu essen kaufen.<br />
Langweilig.<br />
Mehr Sex, mehr Drogen, dann ist ich vielleicht noch zu retten.<br />
Ich ist einfach nicht up to date.<br />
Wohin damit?<br />
Trotzdem, der Hunger nagt naheliegend.</p>
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		<title>Die Abenteuer des Dr. Möbius</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 17:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dr. Möbius]]></category>
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		<description><![CDATA[Zeit auf zu stehen war trotzdem – zugleich zerrte der Wunsch an ihm nackt zu sein und sich in
einem Pool mit seinesgleichen zu wälzen. Der Kaffee war bereits zubereitet und stand dampfend da.
Eine Zigarette war ebenso schon gedreht und angezündet worden und befand sich in seinem
Mundwinkel. So konnte ein sogenannter „Tag“ gerne beginnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_32" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-32" title="Pinguine" src="http://www.daskannmansichjawohlmerken.de/euphilismus/blog/wp-content/uploads/pinguineklein-150x150.jpg" alt="Pinguine" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Pinguine</p></div>
<p>Dr. Möbius war total verrückt. In seinem Wahn kreierte er sich Rechtfertigungssalat auf mindestens 3 Ebenen pro Persona. Im war halt danach. Seine neuste Erfindung: Ein Tagebuch mit automatischem Dissonanz-Detektor-Helm. Dieser sagte ihm immer, wenn er sich selbst belog, oder danach trachtete seinen Schmerz in symbiotischen Rollenspielen auszupressen.</p>
<p>Gerade eben ging Dr. Möbius ins Gehirn, was gleichzeitig sein Labor war. Er hantierte dort gerne mit selbstgebrannten Reagenzgläsern aus Cadmium, was ihn auch gleichzeitig beruhigte. Oft musste er sich so von nächtlichen Strapazen erholen, was ihm zuwider war. Seine Frau brachte dann Kaffee aus 100%igen Arabica-Bohnen, selbst gemahlen und direkt danach mit einer selbst gebrühten Suppe aus 100%igem Wasser übergossen, kurz angeguckt und dann stehengelassen, bis er eine annehmbare Temperatur für den Doktor hatte. Sie betrug 63 Grad Celsius. Dr. Möbius wachte verschwitzt auf und pikierte sich sogleich über den Helm, den er noch anhatte. Er musste vor Kurzem eingenickt sein – auf seinem Schreibtisch lagen verstreute Puzzleteile. Er hatte es wieder nicht geschafft.</p>
<p>Zeit auf zu stehen war trotzdem – zugleich zerrte der Wunsch an ihm nackt zu sein und sich in einem Pool mit seinesgleichen zu wälzen. Der Kaffee war bereits zubereitet und stand dampfend da. Eine Zigarette war ebenso schon gedreht und angezündet worden und befand sich in seinem Mundwinkel. So konnte ein sogenannter „Tag“ gerne beginnen. Er tastete nach seiner Frau, die sich oft noch spät Abends zu ihm auf den Schreibtisch legte. Sie war nicht da, wahrscheinlich entführt worden, murmelte der Doktor, der gleichzeitig auch Professor für moderne angewandte Kunst war und seit Jahren den Lehrstuhl besetzt hielt. Dafür wurde er regelmäßig in renommierten Fachzeitschriften gelobt und konnte so seinem liebsten Hobbie frönen: Dem Nachäffen von Unken- Rufen. Im Zentralarchiv für ostasiatische Kleinkunst las man gerne und laut seinen Namen: Dr. Möbius, guten Tag.</p>
<p>Der Doktor war verwirrt, und das mit Recht. Niemand konnte ihm sagen wer er war, geschweige denn ihm zuhören wenn er wieder anfing über seine Reisen zu sprechen und sich dafür zu rechtfertigen. Niemand wollte es hören, Niemand. Der Kaffee war scheiße. Mit einem Prusten spuckte ihn Professor Doktor Möbius an die Wand und sah zu wie er hinab rann, kleinste Tröpfen die teils vom Mörtel aufgesogen, teils perlend ein braunes Adernetz zogen, nur um danach hämisch nach dem Putzdienst zu rufen. Niemand kam. Es musste Sonntag sein, Sonntag Abend. Und so war es auch: Das Mittagessen kalt, der Kühlschrank verlassen, nur eine Taube saß gurrend auf dem Wohnzimmertisch und scharrte in einem Teller Risotto. Die Katze war tot, ebenso wie der Hund und das Trüffelschwein dass sich der Doktor aus Trotz zugelegt hatte. Das Telefon klingelte plötzlich. Hallo? „Herr Doktor, kommen Sie schnell! Es hat sich eine Begebenheit zugetragen!“</p>
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